Was macht das RDX-System so besonders?

Die QuickStor-RDX-Technologie ist eine alte, aber weiterhin zuverlässige Art der Datensicherung. Mehr dazu hier.

Was bedeutet RDX?

Die Abkürzung RDX steht für Removable Disc Exchange. Dahinter steckt ein Speichersystem, das die ProStor Systems Inc. im Jahr 2004 auf den Markt brachte. 2011 übernahm die Tandberg Data GmbH die Technologie und die Markenrechte.

Bis heute sind die Wechseldatenträger im Einsatz, zum Beispiel beim VC-MDx von VoiceCollect.

Wie funktioniert das QuickStor RDX?

Anfang der 2000er-Jahre gab es nur wenige Möglichkeiten, große Datenmengen zu speichern und diese leicht zu transportieren. Eine Lösung waren Magnetbänder, doch das Speichern und Lesen der Daten fiel recht langsam aus.

Das RDX-System, QuickStor genannt, besteht aus einem Lesegerät (einem internen oder externen Laufwerk) und den Data Cartridges. Die Data Cartridges (auch Kassetten genannt) sind feste Plastikgehäuse, in denen gut geschützt und gelagert kleine Festplatten arbeiten.

Obwohl die RDX-Technologie als überholt gilt, wird sie bis heute genutzt. Bei Tandberg und diversen (Online-)Händlern lassen sich die QuickStor-Medien in Speichergrößen von 500 Gigabyte bis zu 8 Terabyte kaufen. Mit Preisen von mehreren hundert Euro pro Stück fallen sie deutlich teurer als vergleichbare, portable Festplatten und USB-Sticks aus.

RDX QuickStor Cartridges (Bild: Tandberg)

Die Vorteile der RDX-Technologie

Durch ihre spezielle Bauweise bekommen die Medien eine hohe Robustheit. Sie halten zum Beispiel Stürze aus mindestens einem Meter Höhe aus.

Bei den RDX-Kassetten gibt es – im Gegensatz zu vielen anderen externen Speichermedien – kein oben und kein unten. Sie lassen sich in beiden Ausrichtungen in die Laufwerke einschieben.

Die Verbindung der QuickStor-Laufwerke erfolgt über einen SATA-III- oder über einen USB-3.0-Anschluss. Derart sind Speicherungen von bis zu 330 Megabyte pro Sekunde möglich.

Ein Pluspunkt neben der einfachen Handhabung und der robusten Bauweise ist die hohe Zuverlässigkeit: Die Daten sollen auf den Medien mindestens 10 Jahre sicher sein.

Wo kommen RDX-Laufwerke noch zum Einsatz?

In vielen Unternehmen dienen die Tandberg-Cartridges weiterhin als veritables Medium, um Backups zu sichern. Deshalb unterstützen auch die aktuellen VoiceCollect-Produkte das RDX-System – zum Beispiel für eine automatische oder fallbezogene Archivierung von Sprachaufzeichnungen.